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Jahresausflug 2010
"Über und unter Köln"

Die Tage vorher waren wettertechnisch eher durchwachsen. Am 14. August
hatte Petrus aber ein Einsehen und ließ die Postilianer und unsere
Gäste nicht im Regen stehen, sondern spendierte uns einen
strahlenden, warmen Sommertag für den Ausflug 2010.
Also dann - auf nach Köln! Mit der S-Bahn ging es zum Hauptbahnhof und
dann direkt zur ersten Station: dem Kölner Dom!
Viele von uns kennen dieses imposante Bauwerk, insbesondere seine
Innenräume, die Kapellen und die Fenster. Aber kaum jemand hat schon
einmal das Dach oder die Ausgrabungen unterhalb des Doms gesehen. Und
genau dorthin zog es uns in diesem Jahr.
Aufgeteilt in zwei Gruppen ließen wir uns diese beiden interessanten
Bereiche von bestens aufgelegten Stadtführern näher bringen.
Nach einer kurzen Fahrt mit dem Aufzug erfuhren wir unter und auf dem
Dach viel Neues über die Entstehungsgeschichte des Doms, seine
jahrhunderte lange Bauphase und Details zu vielen Elementen dieses
wunderbaren Gebäudes. Ein großartiger Rundblick auf dem hinteren
Aussichtsturm mit wundervoller Fernsicht krönte diesen Ausflugsteil.
Parallel hierzu gab es auch für die zweite Gruppe in den Ausgrabungen
viel Wissenswertes und Interessantes. So erfuhren wir z.B. dass die
Fundamente zehnmal stärker errichtet wurden, als sie tatsächlich hätten
sein müssen. Das lag daran, dass man sich in alter Zeit nicht sicher
war, wie stark die Basis tatsächlich sein musste. Somit ist der Dom
während eines Erdbebens auch heute noch einer der sichersten Orte in der
Stadt.
Im Anschluss an diese beiden informativen Rundgänge gab es wie üblich
Zeit zur freien Verfügung, die von unseren Mitgliedern intensiv
genutzt wurde.
Der nächste Ausflugsteil brachte uns zum "Farina-Haus". Es beherbergt
auch heute noch den Stammsitz der ältesten Parfüm-Produktion Europas.
(Ja, auch älter als das weltbekannte 4711!) Der Stammvater des Hauses
selbst führte uns in traditioneller Tracht durch sein Heim und erklärte
uns die Arbeitsweise und das Geschäft eines Parfumeurs. Blütenblätter,
Öle und andere Zutaten bieten dem Künstler dabei die Möglichkeit, unsere
Nasen mit großartigen Kreationen zu erfreuen.
Wie zu erwarten war, wurde natürlich für das leibliche Wohl
Aller gesorgt. Zum Abschluss des Tages versammelten wir uns im
Gaffel-Haus am Altermarkt. Hier ließen wir den Tag und seine vielen
Eindrücke in geselliger Runde Revue passieren, bevor wir uns gemeinsam
auf den Heimweg machten.
Auf diese Weise ging wieder einmal ein wundervoller Tag zu Ende.